Grundschule Weißenbrunn

Geschichtliches

Unser Dank gilt an dieser Stelle dem Ortsheimatpfleger Dieter Runzer (verstorben 2015), der uns eine Menge an Material zusammengestellt hat. Dieses stellen wir verkürzt dar.

 

Weißenbrunner Schulwesen

Anzunehmen ist, dass es in Weißenbrunn bereits vor der Reformation eine Schule gab, obwohl ein urkundlicher Nachweis fehlt.
Es sind aber trotzdem rund 450 Jahre, in denen für Weißenbrunn ein funktionierendes Schulwesen nachweisbar ist.


Über die Schulhäuser

Das erste Schulhaus neben der Kirche

In welchem Gebäude der 1565 Schulmeister Keller unterrichtete und wo es stand, wissen wir nicht. Um 1765 wurde ein neues Schulhaus an diesem Platz errichtet, das bis 1848 Bestand hatte und dann abgerissen wurde. Im selben Jahr erfolgte ein Neubau auf den Fundamenten des ehemaligen Schulhauses, das heutige „Lernershaus“.

Lernershaus.jpg
In Bildmitte, links von der Kirche, das sogenannte „Lernerhaus“.
Es wurde 1848 auf den Grundmauern des alten Schulhauses errichtet.

 

Das zweite Schulhaus

1846 kaufte die Pfarr- und Ortsgemeinde das Schneidersche Wohnhaus. Das Gebäude bot nach entsprechendem Innenumbau Platz für zwei Schulräume und eine Lehrerwohnung.

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Das vormalige Wohnhaus des Revierjägers Schneider, seit 1846 Schulhaus. Das Gebäude soll so alt, wie das Pfarrhaus, 1744 errichtet, sein (heute: Schulweg 3).

 

Drittes Schulhaus

Die Unzulänglichkeit dieses Schulhauses war schon lange den Behörden bekannt. Dieser Umstand veranlasste 1910 das königliche Bezirksamt Kronach, der Schulgemeinde den Neubau einer Schule mit drei Klassen zu empfehlen.

Erst im September 1925 begannen die Neubauarbeiten. Am 12. Juni 1927 fand die feierliche Einweihung der neuen Schule statt.

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Das neue Schulhaus (heutiger Standort, Schulweg 9) nach seiner Fertigstellung 1927. Links das Lehrerwohnhaus, rechts der Schultrakt, hinten mit der Rückfront des Wohnhauses abschließend.

 


Schulhaus-Erweiterungsbau 1960/61
Als durch Entschließung der Regierung von Oberfranken die vierstufige Volksschule Weißenbrunn ab 1. September 1956
eine fünfte definitive Schulstelle erhielt, rückte das Schulproblem innerhalb der gesamten Gemeindepolitik automatisch
in den Vordergrund. Nun fehlte ein Klassenzimmer! Die beiden unteren Klassen mussten Wechselunterricht halten, der für Lehrer, Schüler und Eltern viele Nachteile hatte. Am 17. November 1958 beauftragte der Gemeinderat Architekt Baptist Detsch, Kronach, mit der Ausarbeitung eines neuen Entwurfs. Diese Neuplanung - unterkellerter Anbau mit vier Schulsälen, zwei Gruppenräumen, Schulküche und Werkraum, einem Lehrmittelzimmer, Mädchentoiletten, Eingangshalle und Turnhalle wurde nach geringfügigen Änderungen bau- und schulaufsichtlich genehmigt. Am 3. September 1961 konnten die neuen Räumlichkeiten der Schule eingeweiht und übergeben werden. Die Fertigstellung der Turnhalle erfolgte 1963. Weißenbrunn hatte ein Schulzentrum geschaffen.

 

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Das Weißenbrunner Schulzentrum, rechts hinten die Turnhalle.

 


Umbau und Erweiterung des Schulzentrums
Bereits Mitte der 1980er Jahre setzen neuerliche Baumaßnahmen ein, um die Schule und ihr Umfeld auf den neuesten Stand zu bringen. Insgesamt 25 Jahre zogen sich die einzelnen Maßnahmen hin, bis ein nicht mehr zu überbietender Standard erreicht wurde. Bei den Arbeiten wurde vom „Uraltbau“ gesprochen, dass waren die Räumlichkeit des 1927 eingeweihten Schulhauses, „Altbauten“ waren der 1961 in Betrieb genommene Trakt und der „Neubau“ waren Klassen- und Funktionsräume, die durch den Umbau der vormaligen Turnhalle entstanden.

Zwischenzeitlich erfolgte am 8.5.1999 die Einweihung der neu erbauten Zweifachturnhalle, der Leßbachtalhalle, mit ihrer weiteren Nutzung als Fest- und Veranstaltungshalle.

Nach 25 Jahren fanden mit einer Feier im Sommer 2009 die Um- und Neubaumaßnahmen, inklusiver energetischer Maßnahmen, am Schulzentrum ihren Abschluss.

 

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Der neue Klassen- und Funktionsräumetrakt, anstelle der alten Turnhalle,
davor der Pausenhof

 

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Die Leßbachtalhalle, Ansicht vom Pausenhof aus


Das heutige „Haus des Lernens“, mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und –variationen, kann auf der Homepage facettenreich erkundet werden.

 

Über die Schulhäuser der Gemeindeteile 

schulhaus_gössersdorf.jpg Das ehemalige Schulhaus mit Lehrerwohnung von Gössersdorf, 1890 erbaut, ist heute in Privatbesitz und Wohnhaus.
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Links das Schulhaus von 1862 in Hummendorf, rechts das Lehrerwohnhaus von 1930/31. Der Verbindungsbau zwischen den beiden Gebäuden wurde stolz als „Wandelhalle“ bezeichnet.
Der Gebäudekomplex ist heute in Privatbesitz.

schulhaus_Thonberg.jpg Links das Thonberger Schulhaus von 1893, rechts das 1920 angebaute Lehrerwohnhaus.
schulhaus_wildenberg.jpg Das Wildenberger Schulhaus im Winter 1920. Heute ist es saniert, bewohnt und in Privatbesitz.

 

 

 

 

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